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Family allowance

In principle, the right to family allowance for their children is:
Austrian nationals who are domiciled or habitually resident in Germany and have the center of their domestic interests.
Foreign nationals who are lawfully resident or have been granted asylum in Austria on the basis of a residence permit under the Law on the Residence and Residence Act

Wie wird der Antrag gestellt?

Zuständig für die Familienbeihilfe ist das entsprechende Wohnfinanzamt. Der Familienbeihilfenantrag kann nur von den Eltern beim entsprechenden Finanzamt eingebracht werden. Dies kann auch elektronisch über FinanzOnline erledigt werden.

Formular:
oesterreich.gv.at/themen/steuern_und_finanzen/sonstige_beihilfen_und_foerderungen/4/1/Seite.450233.html#ZumFormular

Beilagen:

  • Wenn das Kind volljährig ist:
    • Nachweis einer laufenden Berufsausbildung oder Studienerfolgsnachweis bzw. Nachweis über die Studienverzögerung
  • bei ausländischen Staatsbürgerinnen/Staatsbürgern (auch EU-Bürgerinnen/EU-Bürger):
    • Nachweis über den rechtmäßigen Aufenthalt nach §§ 8 oder 9 Niederlassungs- und Aufenthaltsgesetz (NAG)
  • Nachweis des Präsenz-, Ausbildungs- oder Zivildienstes

Wichtig!

Alle Tatsachen, die Auswirkungen auf die Familienbeihilfe haben können (z.B. ein Studienwechsel oder eine Überschreitung der Zuverdienstgrenze), sowie Änderungen des Namens oder der Anschrift müssen innerhalb 1 Monats, gerechnet vom Tag des Bekanntwerdens der Tatsachen, dem zuständigen Finanzamt gemeldet werden.

Häufige Fragen

Nachfolgend ein Auszug der häufigsten Fragen. Genauere Informationen zum Thema Familienbeihilfe findet Ihr in unserer Sozial Broschüre und auf oesterreich.gv.at!

  • Kann ich die Familienbeihilfe (FBH) verlängern?

Die Allgemeine Anspruchsdauer ist Mindeststudienzeit plus Toleranzsemester. Beim Bachelor bedeutet das (6 + 2 =) 8 Semester. Weiters kann trotz vorliegen einer der nachfolgenden wichtigen Gründe eine FBH nur bis maximal 24 bzw. 25 (siehe oben Voraussetzungen) erfolgen.

Wichtige Gründe die zu einer Verlängerung der Anspruchsdauer führen:

1. Vorliegen eines unvorhersehbaren oder unabwendbaren Ereignisses
Bei Vorliegen eines unvorhergesehenen oder unabwendbaren Ereignisses, wie z.B. einem Unfall, kann es zu einer Verlängerung der Anspruchsdauer kommen. Ein unvorhergesehenes oder unabwendbares Ereignis liegt beispielsweise auch dann vor, wenn es zu Behinderungen im Studien- und Prüfungsbetrieb kommt, die es dem_der einzelnen Studierenden ohne sein_ihr Verschulden unmöglich machen, den Studienabschnitt in der vorgesehenen Zeit zu absolvieren.

2. Vorliegen einer Erkrankung
Ist ein_e Studierende_r während der Anspruchsdauer wegen einer Erkrankung mindestens 3 Monate ununterbrochen wesentlich am Studium behindert und weist er_sie dies durch ein fachärztliches Attest nach, kann er_sie in dem jeweiligen Abschnitt ein zusätzliches Semester FBH beziehen.

3. Absolvierung eines Auslandssemesters
Wurde während der Anspruchsdauer ein Auslandssemester absolviert, das mindestens
3 Monate dauert, kann ebenfalls ein Verlängerungssemester (im jeweiligen Abschnitt) in Anspruch genommen werden.

4. Ausübung einer ÖH-Vertretungstätigkeit
Wenn du als Erstsemestrigentutor_in oder Studierendenvertreter_in jeder Ebene (auch in der Studierendenheimvertretung) oder in Gremien tätig bist, kann das die Anspruchsdauer auf FBH verlängern.

5. Mutterschutz bzw. Pflege und Erziehung eines Kindes
Der Ablauf der Anspruchsdauer wird während der Zeit des Mutterschutzes (üblicherweise
8 Wochen vor und 8 Wochen nach der Geburt) und während der Zeit der Pflege und Erziehung des eigenen Kindes bis zum vollendeten 2. Lebensjahr gehemmt. Diese 2 Jahre zur Pflege und Erziehung des eigenen Kindes können entweder von der Mutter oder vom Vater jeweils im Ausmaß von vollen Semestern wahrgenommen werden (z.B. 2 Semester von der Mutter und dann 2 Semester vom Vater). Nach den jeweils wahrgenommenen Semestern läuft die Semesterzählung normal weiter.

  • Wann und wieviel ECTS muss ich erbringen (Leistungsnachweis)?

Nach dem 1. Studienjahr, somit nach den ersten beiden Semestern, ist ein Leistungsnachweis von mindestens 16 ECTS-Punkten oder 8 Semesterwochenstunden (SWS) aus Pflicht- und Wahlfächern vorzulegen. Für den Leistungsnachweis gelten alle im Studienplan vorgesehenen Fächer und Prüfungen. Gibt es eine Studieneingangs- und Orientierungsphase mit mindestens 14 ECTS-Punkten oder einer Teildiplomprüfung oder einem Teilrigorosum reicht der Nachweis davon nach dem 1. Studienjahr.

Hast du den Leistungsnachweis einmal erbracht, kannst du für die Mindeststudienzeit plus 2 Toleranzsemester bzw. bei Diplomstudien für die restliche Mindeststudienzeit des

1. Abschnitts plus 1 Toleranzsemester FBH beziehen. Nach Ablegung der 1. (2.) Diplomprüfung besteht der Anspruch auf FBH für den 2. (3.) Abschnitt plus 1 Toleranzsemester. Auf jeden Fall musst du auch im 2. (3.) Abschnitt die Fortsetzungsbestätigungen ans Finanzamt schicken.

Aber auch nach dem erbrachten Leistungsnachweis nach dem 1. Studienjahr musst du bei einer Aufforderung durch das Finanzamt ein ernsthaftes und zielstrebiges Studium nachweisen können.

  • Darf ich das Studium wechseln?

Zulässig sind maximal 2 Studienwechsel und das vorangegangene Studium darf nicht mehr als 2 Semester inskribiert worden sein. Wenn du öfter als 2 Mal einen Studienwechsel vornimmst, verlierst du den Anspruch auf die FBH für immer.
Ein Studienwechsel sollte daher spätestens in der Zulassungsfrist des 3. Semesters erfolgen. Andernfalls liegt ein verspäteter Studienwechsel vor, der negative Auswirkungen auf den Beihilfenbezug haben kann. Wenn du das Studium zu spät, also nach dem 3. inskribierten Semester gewechselt hast, verlierst du den Anspruch auf FBH, kannst ihn aber später wiedererlangen. Denn ein Studienwechsel nach dem 3. inskribierten Semester ist nicht mehr zu beachten, wenn du in dem nunmehr gewählten Studium so viele Semester zurückgelegt hast wie im zuvor betriebenen Studium. Ein entsprechender Leistungsnachweis aus dem nunmehr betriebenen Studium muss natürlich auch vorliegen.

  • Wie hoch ist die Zuverdienstgrenze?

Die Verdienstgrenze bezieht sich auf dein jährliches Einkommen. Für ein Kalenderjahr, das nach dem Kalenderjahr liegt, indem du das 19. Lebensjahr vollendet hast, mindert sich dein Anspruch auf Familienbeihilfe (FBH) um jenen Betrag, den dein zu versteuerndes Einkommen € 10.000 übersteigt.
Für Einkünfte in den Ferien gibt es keine zusätzlichen Freibeträge. Das zu versteuernde Einkommen ist nach den einkommensteuerrechtlichen Bestimmungen zu ermitteln und ergibt sich aus dem Bruttoeinkommen abzüglich der Sozialversicherungsbeiträge, der Arbeiterkammerumlage, der Werbungskosten (Betriebsausgaben), der Sonderausgaben und der außergewöhnlichen Belastungen.


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