Skip to main content

Informationen zum Doktorat

Wissenschaftliche Arbeiten mit Hürden?

Eine wissenschaftliche Arbeit verlangt von jedem Studenten, gleich ob im Diplomstudium oder im Doktoratsstudium, Höchstleistungen. Wie Beispielsweise Literaturrecherchen, Formatierung, Zitieren, Formulierung des Schriftsatzes, Datenerhebung bzw. Analyse, uvm.

Als ob diese Anforderungen noch nicht ausreichen, können eventuell weitere Hürden zwischen den Studenten und ihrem Abschluss stehen. Dies betrifft, wie uns aus Beratungsgesprächen bekannt wurde, vor allem Doktoratsstudenten möglicherweise aber auch Diplomanden.

Die Universität für Bodenkultur steht für einen familiären und nachhaltigen Charakter. Jedoch trifft diese Eigenschaft nicht auf alle Professoren zu! Bei unserer Beratungstätigkeit der Dissertanten konnten wir einige „Schwarze Schafe“ der Professoren herausfiltern. Am Beginn einer Dissertation ist zwischen Student und Betreuer alles in bester Ordnung. Jedoch im Laufe der Zeit und mit fortschreitender Arbeit kristallisieren sich die ersten Probleme heraus. Diese Schwierigkeiten können sehr unterschiedlicher Natur sein, wie wir aus unseren Gesprächen erfahren haben.

Aus Gründen des Datenschutzes können wir nur wenige Beispiel bzw. nur einen allgemeinen Sachverhalt schildern, da ansonst die Anonymität nicht mehr gewährleistet wäre.

  • Laut Betreuer dürfen die vom Studenten erhobenen Daten plötzlich nicht mehr von diesem veröffentlicht werden.
  • Der Student steht in einem Dienstverhältnis mit der Boku. Vom Betreuer wird während der Dienstzeit der Besuch von LVA´s für die Dissertation untersagt. Die versäumte Arbeitszeit später oder an einem anderen Tag einzuarbeiten wird nicht gebilligt.
  • Der Betreuer befindet sich für längere Zeit im Ausland, es wird für diese Zeit ein Ersatzbetreuer gewählt. Jedoch ist der ursprüngliche Betreuer mit den Entscheidungen des Ersatzbetreuers nicht einverstanden.
  • Der Wechsel des Studenten vom „alten“ in den „neuen“ Studienplan bereitet dem Betreuer dermaßen große Probleme, dass dieser die Betreuung niederlegen möchte.
  • Bei der Reihung der Autoren wissenschaftlicher Artikel treten ebenso oft Beschwerden auf. 

Dies waren nur einige Beispiele, es gibt sicherlich noch unzählige weitere Probleme.

Wie kann ich vorgehen, um dem aus dem Weg zu gehen?!

Einige Vorschläge und Anregungen wie dieses Malheur dir nicht passieren kann:

Nachdem du dich entschieden hast eine wissenschaftliche Arbeit zu einem bestimmten Thema anzufertigen, halte „Ausschau“ nach einem Professor der für dieses Thema geeignet ist. Anschließend würden wir zu einem unverbindlichen Gespräch mit dem Professor raten. Somit kannst du dir ein Bild erstellen, falls der Professor dir noch nicht so richtig aus Vorlesungen bekannt war. Erst im nächsten Schritt ist es ratsam Informationen von Studienkollegen und eventuell Assistenten aber auch wenn möglich von anderen Professoren über deinen zukünftigen Betreuer einzuholen. Bei den Studenten ist es von Vorteil, wenn diese eine wissenschaftliche Arbeit bei diesem Professor verfasst haben. Mit diesen Inputs über den Professor besteht ein besserer Überblick, ob eine Zusammenarbeit möglich wäre.

Die weitere Vorgangsweise muss im Gespräch mit dem Betreuer geklärt werden. Hier sollte geklärt werden, wie die analysierten oder erhobenen Daten verwendet werden dürfen. Es sollte zusätzlich ein grober Zeitplan erstellt werden, um nicht plötzlich unter Zeitdruck zu kommen. Falls eine Anstellung über ein Drittmittelprojekt oder eine andere Form eines Dienstverhältnisses mit der Boku erfolgt, sollte der Besuch von LVA´s, welche für die Dissertation notwendig sind geklärt werden. Weiters sollte die Reihung der Autoren bei Publikationen im Vorfeld besprochen werden, welcher Autor steht an erster Stelle. Ansonst schmücken sich Personen mit falschen Federn.

Im World „wild“ web stehen einige Muster für Promotionsvereinbarungen bereit, bitte dieses Angebot nutzen.

Auf folgender Webseite gibt’s weitere wichtige Links:

www.promovierenden-initiative.de/materialien.html

Bitte nehmt Euch unseren Ratschlag zu Herzen, damit Eure Dissertation oder Diplomarbeit erfolgreich verläuft.

Wir wünschen Euch noch einen schönen Semesterstart